Levothyroxin-Tabletten in der Online-Apotheke bestellen – zuverlässig in Österreich

    Levothyroxin (Levothyroxin) online kaufen
    Produktname Levothyroxin (L‑Thyroxin)
    Dosierungen 25 µg, 50 µg, 75 µg, 88 µg, 100 µg, 112 µg, 125 µg, 137 µg, 150 µg, 175 µg, 200 µg
    Wirkstoff Levothyroxin-Natrium
    Darreichungsform Tabletten zur oralen Einnahme
    Kurzbeschreibung Zur Behandlung der Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), zur TSH‑Suppression nach Schilddrüsenkrebs sowie zur Strumaprophylaxe. Keine Anwendung zur Gewichtsreduktion.
    Bestellung ohne Rezept Online‑Apotheke (Bitte beachten: In Österreich verschreibungspflichtig; e‑Rezept/Rezept‑Upload notwendig.)

    Levothyroxin (häufig als L‑Thyroxin bezeichnet) ist in Österreich das Standardpräparat zur Behandlung der Schilddrüsenunterfunktion. Es handelt sich um eine synthetische Form des körpereigenen Schilddrüsenhormons Thyroxin (T4), die im Körper teilweise in das wirksamere Triiodthyronin (T3) umgewandelt wird. Damit werden Stoffwechsel, Herz‑Kreislauf‑Funktion, Nerven‑ und Muskelaktivität sowie Temperatur- und Energiebilanz reguliert. Levothyroxin wird in Form von Tabletten in zahlreichen Stärken angeboten, sodass eine sehr präzise, an Blutwerten orientierte Dosiseinstellung möglich ist.

    In Österreich ist Levothyroxin rezeptpflichtig. Die Abgabe erfolgt in öffentlichen Apotheken; Online‑Apotheken bieten in der Regel einen bequemen Rezept‑Upload bzw. die Verarbeitung von e‑Rezepten an. Gängige Handelspräparate sind u. a. Euthyrox, L‑Thyroxin Henning, Eferox und diverse Generika. Eine Umstellung zwischen Präparaten sollte stets durch ärztliche Kontrolle begleitet werden, da unterschiedliche Hilfsstoffe die Resorption beeinflussen können. Unser Service unterstützt Patientinnen und Patienten in ganz Österreich dabei, die passende Stärke zu wählen, Fragen zur Einnahme zu klären und eine zügige, diskrete Zustellung zu erhalten.

    Preis von Levothyroxin in Österreich

    Levothyroxin ist als Markenpräparat und als Generikum verfügbar. Generika sind meist kostengünstiger und medizinisch gleichwertig. Der endgültige Preis hängt in Österreich vom Präparat, der Packungsgröße (z. B. 50 oder 100 Tabletten), der Dosierung sowie von Erstattungsmodalitäten der Sozialversicherung ab. Typisch sind kleine Packungen für die Ersteinstellung und größere Packungen für die Dauermedikation, wodurch der Preis pro Tablette oft sinkt.

    Ein Beispiel zur Orientierung: Bei Dauereinnahme führt eine 100er‑Packung häufig zu einem günstigeren Monatskostenanteil als eine 50er‑Packung. Für viele Patientinnen und Patienten liegt die tägliche Dosis zwischen 50 und 150 µg. Je nach Kassenstatus und Vertrag der Apotheke können die Zuzahlungen variieren. Bei Online‑Bestellungen können Lieferkosten anfallen, dafür profitieren Sie von schneller Verfügbarkeit, Dosenauswahl und transparenter Preisdarstellung.

    Bitte beachten Sie: Preisangaben können sich ändern und sind ohne Gewähr. Maßgeblich sind die in der Apotheke zum Kaufzeitpunkt ausgewiesenen Preise. Unsere Plattform zeigt Ihnen tagesaktuelle Angebote und unterstützt Sie bei der Auswahl der passenden Packungsgröße.

    Wo kann ich Levothyroxin in Österreich kaufen?

    In Österreich erhalten Sie Levothyroxin in jeder öffentlichen Apotheke gegen Vorlage eines gültigen Rezepts. Dank e‑Rezept ist der Bestell- und Abholprozess deutlich vereinfacht. Zusätzlich ermöglichen seriöse Online‑Apotheken die Rezeptprüfung via Upload, eine rasche Bearbeitung und einen diskreten Versand direkt nach Hause – ideal für alle, die Flexibilität schätzen oder keinen einfachen Zugang zu einer Apotheke vor Ort haben.

    Unser Service arbeitet mit etablierten Apothekenpartnern zusammen und unterstützt Sie mit klaren Bestellschritten: gewünschte Stärke auswählen, Packungsgröße bestimmen, Rezept bereitstellen und Bestellung abschließen. So erhalten Sie Ihr Levothyroxin zuverlässig, sicher und entsprechend der österreichischen Vorschriften.

    Wichtig: In Österreich ist Levothyroxin verschreibungspflichtig. Wir raten dringend davon ab, das Medikament ohne ärztliche Verordnung im Ausland zu bestellen. Seriosität, Arzneimittelqualität und Einhaltung der Zoll‑ und Arzneimittelgesetze sollten immer gewährleistet sein.

    Levothyroxin in Österreich: Verfügbarkeit und Marken

    Gängige Marken sind u. a. Euthyrox, L‑Thyroxin Henning, Eferox sowie verschiedene Generika. Die Dosisschritte sind meist fein abgestuft (z. B. 25, 50, 75, 88, 100, 112, 125, 137, 150, 175 und 200 µg). Viele Präparate sind laktosefrei; achten Sie bei Unverträglichkeiten auf die Angaben zu Hilfsstoffen. Ein Präparatewechsel sollte ärztlich begleitet werden, insbesondere wenn die TSH‑Werte bereits stabil waren.

    Was ist Levothyroxin?

    Levothyroxin (T4) ist ein Prohormon, das in Zielgeweben durch Dejodasen zu T3 konvertiert wird. T3 bindet an nukleäre Schilddrüsenhormonrezeptoren und beeinflusst die Genexpression. Die Therapie ersetzt fehlende endogene Hormone bei Hypothyreose, normalisiert die TSH‑Sekretion aus der Hypophyse und stabilisiert den Stoffwechsel. Bei Schilddrüsenkrebs wird Levothyroxin zudem zur TSH‑Suppression verwendet, um das Wachstum potenziell verbliebener Schilddrüsenzellen zu hemmen.

    Anwendungsgebiete umfassen die primäre Hypothyreose (z. B. Hashimoto‑Thyreoiditis), sekundäre/tertiäre Hypothyreose (hypophysär/hypothalamisch), die Substitution nach Thyreoidektomie oder Radiojodtherapie, die Strumaprophylaxe und die TSH‑Suppression bei differenzierten Schilddrüsenkarzinomen. Die Einstellung erfolgt individuell anhand von TSH (und ggf. fT4/fT3), klinischen Symptomen und Begleiterkrankungen.

    Einnahme, Dosierung und Einstellung

    Die individuelle Dosis richtet sich nach Alter, Körpergewicht, Indikation, Begleiterkrankungen (z. B. Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen) und Laborwerten. Ein grober Orientierungswert bei gesunden Erwachsenen ohne kardiale Erkrankungen beträgt etwa 1,6 µg/kg/Tag. Die tatsächliche Anfangsdosis ist jedoch häufig niedriger und wird schrittweise angepasst.

    Allgemeine Dosierhinweise:

    • Erwachsene ohne bekannte Herzerkrankung: häufige Startdosen 50–100 µg/Tag, nach 6–8 Wochen Kontrolle und Anpassung in Schritten von 12,5–25 µg.
    • Ältere Patientinnen/Patienten oder Personen mit KHK/Herzinsuffizienz: niedriger starten (12,5–25 µg/Tag), langsame Steigerung, engmaschige kardiologische Überwachung.
    • Nach Thyreoidektomie/Schilddrüsenkrebs: je nach Ziel (Substitution vs. Suppression) sind höhere Dosen erforderlich; Ziel‑TSH wird onkologisch festgelegt.
    • Kinder: alters- und gewichtsabhängige Dosierung (päd. Fachinformation beachten), regelmäßige Wachstums- und Entwicklungs‑Kontrollen.

    Einnahmeempfehlung: Levothyroxin morgens nüchtern mindestens 30–60 Minuten vor dem Frühstück mit einem Glas Wasser einnehmen oder alternativ abends 3–4 Stunden nach der letzten Mahlzeit. Konsistente Einnahmezeit und Abstand zu Wechselwirkungsstoffen sind entscheidend für stabile Werte.

    Besondere Situationen und Feineinstellung

    Manche Lebenssituationen erfordern eine Anpassung der Levothyroxin‑Dosis und engere Kontrollen:

    • Schwangerschaft: Der Bedarf steigt häufig früh (oft 20–30 %). Idealerweise bereits bei Kinderwunsch TSH optimieren. Kontrollen alle 4 Wochen im ersten und zweiten Trimenon, danach alle 6–8 Wochen. Nach der Geburt wird die Dosis meist wieder reduziert.
    • Stillzeit: Levothyroxin ist in therapeutischen Dosen mit dem Stillen vereinbar; Dosis nach TSH/fT4 anpassen.
    • Malabsorptionssyndrome (z. B. Zöliakie, chronisch‑entzündliche Darmerkrankung) oder bariatrische Operationen können die Resorption mindern. Gegebenenfalls sind höhere Dosen oder alternative Darreichungsformen sinnvoll.
    • Wechsel des Präparats: Nach Umstellung zwischen Marken/Generika eine Kontrolle nach 6–8 Wochen einplanen.

    Wirkmechanismus von Levothyroxin

    Als synthetisches T4 gleicht Levothyroxin den Hormonmangel aus. T4 wird per Dejodase hauptsächlich in der Leber, Niere und im peripheren Gewebe zu T3 konvertiert. T3 bindet an nukleäre Rezeptoren (TRα/β) und reguliert die Transkription zahlreicher Gene, die den Energieumsatz, die Herzfunktion, die Lipid- und Kohlenhydrat‑Homöostase, die Thermogenese sowie Wachstum und Entwicklung beeinflussen. Die Substitution senkt das durch Hypothyreose erhöhte TSH, das von der Hypophyse ausgeschüttet wird, und normalisiert damit die Achse Hypothalamus–Hypophyse–Schilddrüse.

    Sicherheit und Verträglichkeit

    Levothyroxin ist bei korrekter Einstellung gut verträglich. Unerwünschte Wirkungen entstehen meist durch Über- oder Unterdosierung. Eine Überdosierung kann Symptome einer Hyperthyreose hervorrufen (z. B. Herzrasen, Nervosität, Tremor, Schlafstörungen, Schwitzen, Gewichtsabnahme, Durchfall). Längerfristige Überdosierung kann das Osteoporoserisiko erhöhen und bei Herzpatientinnen/-patienten Angina pectoris oder Rhythmusstörungen begünstigen. Unterdosierung zeigt sich oft durch Müdigkeit, Gewichtszunahme, Kälteintoleranz, trockene Haut oder Verstopfung.

    Seltene Unverträglichkeiten gegenüber Hilfsstoffen sind möglich. Bei Laktoseintoleranz oder spezifischen Allergien empfiehlt es sich, ein geeignetes Präparat zu wählen. Suchen Sie bei schweren oder anhaltenden Beschwerden medizinischen Rat.

    Kontraindikationen und Vorsichtsmaßnahmen

    Levothyroxin darf nicht angewendet werden bei unbehandelter Nebennierenrindeninsuffizienz, unbehandelter Schilddrüsenüberfunktion oder akuten Myokarditis-/Pankarditis‑Zuständen. Bei koronarer Herzerkrankung, Herzinsuffizienz oder Arrhythmien ist ein vorsichtiges Eindosieren unter kardiologischer Mitbetreuung erforderlich. Levothyroxin ist nicht zur Gewichtsreduktion geeignet; die Anwendung zu diesem Zweck kann ernsthafte gesundheitliche Risiken bergen.

    Wechselwirkungen von Levothyroxin

    Verschiedene Arznei‑ und Nahrungsmittel können die Aufnahme oder Wirkung von Levothyroxin beeinflussen. Informieren Sie Arzt und Apotheke über alle regelmäßig eingenommenen Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel und pflanzlichen Präparate.

    • Absorptionshemmer: Calcium‑, Eisen‑, Magnesium‑ oder Aluminiumpräparate (z. B. Antazida), Sucralfat, Colestyramin/Colesevelam, Sevelamer und Orlistat können die Aufnahme mindern. Abstand: mindestens 4 Stunden.
    • Magen‑/Darm‑Einfluss: Protonenpumpenhemmer, H2‑Blocker, krankheitsbedingte Hypoazidität und hoher Kaffee‑Konsum nahe der Einnahme verringern die Resorption. Einnahme strikt nüchtern, Kaffee erst nach 30–60 Minuten.
    • Enzyminduktoren: Rifampicin, Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital können den Abbau beschleunigen – Dosisanpassung möglich.
    • Weitere Interaktionen: Amiodaron (hoher Jodgehalt), Lithium, Sertralin, Tyrosinkinase‑Inhibitoren und Östrogene können die Schilddrüsenfunktion bzw. den Bedarf beeinflussen.
    • Antikoagulanzien: Durch Levothyroxin kann die Wirkung von Vitamin‑K‑Antagonisten (z. B. Warfarin) verstärkt werden – INR‑Kontrollen und Dosisanpassung erforderlich.
    • Antidiabetika/Insulin: Der Bedarf kann sich unter Levothyroxin verändern – Blutzuckerkontrolle und Anpassung der antidiabetischen Therapie.
    • Nahrungsmittel: Soja, ballaststoffreiche Kost und bestimmte Nahrungsergänzungen können die Resorption reduzieren. Konstante Ernährungsgewohnheiten erleichtern die Einstellung.

    Levothyroxin-Dosierung für Erwachsene

    Die genaue Dosis legt Ihre Ärztin/Ihr Arzt fest. Häufige Startschemata:

    • Hypothyreose ohne kardiale Vorerkrankung: 50–100 µg/Tag, Anpassung nach 6–8 Wochen anhand TSH/fT4 in 12,5–25‑µg‑Schritten.
    • Mit kardialer Vorerkrankung oder höherem Alter: 12,5–25 µg/Tag, langsame Steigerung in 12,5–25‑µg‑Schritten im Abstand von 4–6 Wochen.
    • Post‑Thyreoidektomie/Substitution: anfänglich 1,6 µg/kg/Tag als Orientierung, individuelle Anpassung nach Verlauf.
    • TSH‑Suppression (z. B. bei differenziertem Schilddrüsenkarzinom): Zielwert onkologisch festlegen; höhere Dosen möglich, Risiko‑Nutzen‑Abwägung erforderlich.

    Nach jeder Dosisänderung benötigen die Schilddrüsenhormone mehrere Wochen, um stabile Spiegel zu erreichen. Daher sind Kontrollen nach 6–8 Wochen Standard. Bei stabiler Therapie reichen meist halbjährliche bis jährliche Kontrollen, sofern keine Änderungen oder Beschwerden auftreten.

    Praktische Einnahmetipps

    Levothyroxin sollte immer auf nüchternen Magen mit Leitungswasser eingenommen werden. Vermeiden Sie die Einnahme zusammen mit Milch, Kaffee oder Säften. Halten Sie konsequent die gleiche Tageszeit und die gleichen Abstände zu anderen Medikamenten ein. Bei Einnahme am Abend sollten 3–4 Stunden seit der letzten Mahlzeit vergangen sein. Für Säuglinge und Kleinkinder können Tabletten in etwas Wasser suspendiert werden; Sojamilch ist zur Gabe nicht geeignet.

    TSH‑Zielwerte und Verlaufskontrollen

    Das TSH ist der wichtigste Leitwert bei der Hypothyreose‑Therapie. Bei den meisten Erwachsenen liegt der Zielbereich oft zwischen 0,5 und 2,5 mIU/L; bei älteren Menschen oder bei vorhandenen Herzerkrankungen kann ein höherer Zielbereich sinnvoll sein (z. B. 2–4 mIU/L), um kardiale Nebenwirkungen zu vermeiden. Bei zentraler Hypothyreose (hypophysär) ist das TSH nicht aussagekräftig; hier wird vor allem fT4 (und ggf. fT3) als Zielgröße herangezogen.

    Bei Schilddrüsenkarzinom richtet sich der TSH‑Zielwert nach dem individuellen Rückfallrisiko. Eine TSH‑Suppression unter 0,1 mIU/L kann im Hochrisikosetting indiziert sein; dabei sind die potenziellen Risiken (z. B. Osteoporose, kardiale Ereignisse) sorgfältig zu überwachen.

    Häufige Fragen (FAQ) zu Levothyroxin

    Was passiert, wenn ich eine Dosis vergesse? Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie daran denken, sofern bis zur nächsten geplanten Einnahme noch mehrere Stunden verbleiben. Ansonsten lassen Sie die vergessene Dosis aus und führen den regulären Plan fort. Nehmen Sie keine doppelte Menge.

    Darf ich den Hersteller wechseln? Möglich, aber idealerweise in Absprache mit der Ärztin/dem Arzt. Nach einem Wechsel ist eine Kontrolle nach 6–8 Wochen ratsam, da die Bioverfügbarkeit variieren kann.

    Kann ich Kaffee trinken? Ja, aber nicht gleichzeitig mit der Tablette. Warten Sie mindestens 30–60 Minuten nach Einnahme, bevor Sie Kaffee trinken.

    Gibt es laktosefreie Präparate? Ja, viele Levothyroxin‑Produkte sind laktosefrei. Prüfen Sie die Packungsbeilage oder lassen Sie sich in der Apotheke beraten.

    Darf ich Levothyroxin in der Schwangerschaft einnehmen? Ja. Die Therapie ist wichtig für die gesunde Entwicklung des Kindes. Der Bedarf steigt häufig; regelmäßige Kontrollen und Dosisanpassungen sind erforderlich.

    Hilft Levothyroxin beim Abnehmen? Nein. Levothyroxin ist nicht zur Gewichtsreduktion zugelassen. Eine missbräuchliche Anwendung kann schwere Nebenwirkungen verursachen.

    Nebenwirkungen von Levothyroxin

    Wie bei allen Arzneimitteln sind Nebenwirkungen möglich, treten unter sachgerechter Dosierung jedoch selten schwerwiegend auf. Häufig sind Beschwerden bei Überdosierung bzw. zu schneller Dosissteigerung:

    • Nervosität, Unruhe, Reizbarkeit
    • Herzklopfen, Tachykardie, ggf. Rhythmusstörungen
    • Schlaflosigkeit, Zittern, vermehrtes Schwitzen
    • Gewichtsabnahme, Durchfall, Wärmeintoleranz
    • Kopfschmerzen, Muskelschwäche

    Bei längerfristiger Überdosierung kann das Risiko für Knochendichteverlust (Osteoporose) steigen, vor allem bei postmenopausalen Frauen. Unterdosierung führt häufig zu Müdigkeit, Konzentrationsproblemen, Gewichtszunahme, trockener Haut und Kälteempfindlichkeit.

    Selten können Überempfindlichkeitsreaktionen auf Hilfsstoffe auftreten (z. B. Hautreaktionen). Suchen Sie bei Anzeichen einer schweren Reaktion (z. B. Atemnot, Schwellungen, ausgeprägter Ausschlag) sofort ärztliche Hilfe auf.

    Nebenwirkungen melden

    Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder Ihre Apotheke. In Österreich können unerwünschte Wirkungen außerdem dem Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) gemeldet werden.

    Anwendung bei Hashimoto‑Thyreoiditis

    Die Hashimoto‑Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung, die langfristig oft zur Hypothyreose führt. Levothyroxin gleicht den Hormonmangel aus und lindert Symptome wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Gewichtszunahme und Kältegefühl. Bestehende Antikörper (TPO‑AK, Tg‑AK) werden durch Levothyroxin nicht direkt beeinflusst; entscheidend ist die symptomorientierte Einstellung nach TSH/fT4. Fluktuationen sind möglich, daher ist eine regelmäßige Kontrolle wichtig, insbesondere bei Veränderung von Körpergewicht, Medikation oder Lebensstil.

    Strumaprophylaxe und besondere Indikationen

    Neben der Substitutionstherapie kann Levothyroxin in niedriger Dosierung zur Prophylaxe eines Kropfes (Struma) eingesetzt werden, insbesondere in Kombination mit Jod, wenn ein Jodmangel besteht. Bei differenziertem Schilddrüsenkarzinom wird Levothyroxin zur TSH‑Suppression verordnet; hierbei ist die engmaschige ärztliche Betreuung essenziell, um Nutzen und Risiken auszubalancieren.

    Pharmakokinetik

    Die Bioverfügbarkeit von Levothyroxin beträgt typischerweise 60–80 % und ist bei Einnahme nüchtern am höchsten. Der maximale Plasmaspiegel wird nach etwa 2–3 Stunden erreicht; die Wirkung setzt allmählich ein und stabilisiert sich erst nach mehreren Wochen. Die Plasmahalbwertszeit beträgt bei Euthyreose etwa 7 Tage (bei Hypo‑/Hyperthyreose variabel). Levothyroxin bindet stark an Serumproteine (TBG, Transthyretin, Albumin); nur der freie Anteil ist biologisch aktiv.

    Schwangerschaft und Stillzeit

    Bei bestehender Hypothyreose ist eine suffiziente Substitution in der Schwangerschaft sehr wichtig. Ziel sind TSH‑Werte im unteren Referenzbereich; oft ist eine Dosissteigerung frühzeitig notwendig. Die Kontrolle erfolgt engmaschig, insbesondere im ersten und zweiten Trimenon. In der Stillzeit ist Levothyroxin in therapeutischer Dosis unbedenklich; eine Stabilisierung der Dosis und gelegentliche Laborkontrollen werden empfohlen. Eine separate jodhaltige Supplementierung wird individuell nach Bedarf entschieden.

    Tipps aus der Apotheke

    Bewahren Sie eine feste Routine bei Einnahmezeit und Abstand zu störenden Substanzen (Calcium, Eisen etc.). Informieren Sie Ihr betreuendes Team bei jeder Präparateumstellung oder bei Änderungen im Medikamentenplan. Vereinbaren Sie nach Dosisänderungen Kontrolle nach 6–8 Wochen. Nutzen Sie für die Therapieoptimierung die Beratung Ihrer Apotheke, z. B. zur Auswahl laktosefreier Produkte oder zur korrekten Anwendung bei Schichtarbeit oder Reisen (Zeitzonenmanagement).

    Sicherheits-Checkliste

    Vermeiden Sie eigenmächtige Dosisänderungen. Sprechen Sie bei neuen Symptomen (z. B. Herzrasen, Brustschmerz, ausgeprägte Müdigkeit) umgehend mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt. Tragen Sie die aktuelle Dosis in Ihren Gesundheitsunterlagen ein und notieren Sie Präparat und Hersteller, um unbeabsichtigte Wechsel zu vermeiden. Halten Sie einen ausreichenden Vorrat, besonders vor Urlaubsreisen, und lagern Sie das Medikament trocken, lichtgeschützt und unter 25 °C.

    Wechselwirkung – Merkliste

    Einhalten: 4‑Stunden‑Abstand zu Calcium, Eisen, Magnesium, Aluminium (Antazida), Gallensäurebindern und Sevelamer. Kaffee, Soja oder ballaststoffreiche Shakes nicht zeitgleich. Kontrollieren: INR bei Vitamin‑K‑Antagonisten; Blutzucker bei Antidiabetika. Medikamentenliste regelmäßig aktualisieren.

    Unsere Empfehlung

    Für eine stabile Schilddrüseneinstellung zählen Regelmäßigkeit, Geduld und gute Kommunikation. Mit unserem Service erhalten Sie verlässliche Informationen, ein breites Sortiment unterschiedlicher Dosierungen sowie eine rasche, diskrete Lieferung in ganz Österreich. Laden Sie Ihr e‑Rezept sicher hoch, wählen Sie die passende Stärke und profitieren Sie von kompetenter Unterstützung – vom Ersteinstellen bis zur Langzeittherapie.

    Bereit für eine stabile Schilddrüsentherapie? Bestellen Sie Levothyroxin jetzt!

    Sichern Sie sich Ihre Versorgung – schnell, diskret und gesetzeskonform über unsere Partner‑Apotheken in Österreich.

    • Einfache Bestellung mit e‑Rezept/Rezept‑Upload
    • Schneller, sicherer Versand in ganz Österreich
    • Originalpräparate und Generika aus lizenzierten Quellen
    • Viele Dosierungen für eine feine, individuelle Einstellung
    • Fachkundige Beratung durch erfahrene Teams

    Schließen Sie sich vielen zufriedenen Patientinnen und Patienten an, die ihre Schilddrüsentherapie bequem und zuverlässig organisieren. Starten Sie jetzt – für mehr Stabilität im Alltag.

    Levothyroxin jetzt bestellen

    Kontakt

    Adresse: Bahnhofstrasse, Judenburg, 4416, Austria

    Telefon: +43 9 539 4329

    Öffnungszeiten: 24/7 Online‑Service